MANUELLE LYMPHDRAINAGE
Die manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte Entstauungstherapie. Sie wird äußerst zart und relativ langsam durchgeführt, was absolute Schmerzlosigkeit garantiert.
Sie findet Anwendung bei:
Ödem: Wasseransammlung im Gewebe
Lymphödem als Folge von:
Krebserkrankungen (Brust OP, Prostata OP) Missbildungen des Lymphgefäß- Systems
Phlebödem: Venöse Abflussstörungen
Rheumatischer Formenkreis: z.B. Polyarthritis
Postoperative Ödeme: Wundheilung wird begünstigt
Migräne
Lipödem
Schwangerschaftsödeme
Antistressbehandlung: Aktivierung des Parasympathikus
NEURALTHERAPIE
Die Neuraltherapie ist zirka 100 Jahre alt! Wenn auch so mancher Mediziner diese therapeutische Methode als Unsinn abtut, beweisen doch die Erfolge bei richtiger Indikation und sachkundiger
Ausführung das Gegenteil, was auch der kritische Schulmediziner schon längst anerkennen musste.
Ein Erklärungsversuch für die positive Wirkung ist folgender: So wie die Erde ein Magnetfeld hat und wir merken es nur, wenn wir eine Kompassnadel haben, - so wie die Luft voller Radio- und
Fernsehwellen ist und wir merken es nur, wenn wir ein entsprechendes Gerät dafür haben, so hat auch unser Körper ein elektromagnetisches Feld, welches mit entsprechenden feinfühligen Instrumenten
nachweisbar ist. Beweisbar ist ferner, dass sich dieses Feld ändert, wenn wir mit einer metallenen Nadel in die Haut stechen oder mit einem Lokalanästhetikum eine subkutane Quaddel setzen! Sie
kennen das Elektrokardiogramm und haben vom EEG gehört, welches die Hirnströme misst. Bei letzterem handelt es sich um elektrische Potentiale von 5 millionstel Volt, von welchen das elektronische
Verstärkergerät Zeigerausschläge von 1cm macht! Alles längst in der Schulmedizin nicht mehr wegzudenkende Diagnoseverfahren.
Praktische Anwendung: An bestimmten Punkten der Haut wird eine subkutane Quaddel mit einem Lokalanästhetikum gesetzt. Letzteres ist nichts anderes, als der Zahnarzt zur Betäubung der Nerven
spritzt. Eigentlich dürfte es daher nicht wehtun. Aber, oh Wunder, hat der Arzt den richtigen Punkt für das erkrankte Organ getroffen, gibt es einen stechenden Schmerz!
POTENZPROBLEME
Potenzprobleme bei Männern, die sich in einer Erektionsschwäche
äußern, sind meistens organischer Herkunft, können aber auch psychisch bedingt sein.
Mögliche körperliche Ursachen sind z.B. Hormonstörungen, Diabetes, Multiple Sklerose, Bandscheibenerkrankungen, Nachwirkungen nach Prostata - oder Blasenoperation, zu hoher Alkoholkonsum,
Medikamente usw.
Mögliche psychische Ursachen sind z.B. Stress, Partnerschaftsprobleme, Depressionen, Angst vor Versagen usw.
Der Großteil der Männer mit Erektionsschwäche behält sein Problem für sich. Es gibt aber Abhilfe. Zuerst setzt man sich mit dem Arzt zusammen und eruiert in einem vertraulichen Gespräch die
möglichen Ursachen. Oft braucht es nur eine Kleinigkeit für die Lösung des Problems.
Auf Viagra oder ähnliches wird häufig zurückgegriffen, aber diese Medikamente sind nicht für jeden hilfreich. Bei zu niedrigem Testosteronspiegel kann mit Testosteronpflaster oder wöchentlichen
Testosteronspritzen Abhilfe geschaffen werden.
Eine zuverlässig wirkende Behandlung ist die Schwellkörper - Autoinjektions- Therapie. Der Patient lernt, sich selber direkt in den Schwellkörper des Penis gefäßerweiternde Substanzen zu
injizieren. Dies muss unter ärztlicher Aufsicht geschehen.
SAUERSTOFFKUR
Wer die vitalisierend Wirkung einer S
auerstoffkur kennt, würde sie jedes halbe Jahr durchführen. Der bekannte Prof. Ardenne hat wissenschaftlich unwiderlegbar deren günstige Wirkung nachgewiesen. Spitzensportler führen sie z.B. vor
großen Leistungen durch, ohne dafür wegen "Doping" belangt zu werden. Der Sauerstoff wird durch eine Flüssigkeit geleitet, welche die Reizung der Schleimhäute verhindert. Ergänzt durch
begleitende Maßnahmen. Ein Wärmefußbad fördert die Durchblutung von Gehirn, Herz und anderen Organen. Eine Vitamininfusion erhöht die Aufnahmefähigkeit des Blutes für den Sauerstoff und
beschleunigt den Stoffwechsel.
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ZELLTHERAPIE
Jahrzehntelang war die Therapie mit Frischzellen in aller Munde. Erfunden von dem Schweizer Prof. Paul Niehans, wurde sie in verschiedenen Variationen weiter entwickelt .Fast alle berühmten oder
reichen Leute ließen sich damit behandeln.
Die Idee dieser Methode ist, dass un- oder neugeborenen Tieren Organzellen entnommen werden, die den entsprechenden Organen des Menschen gleichen. Die frische Wachstumskraft dieser Tierzellen
soll dann den degenerativen oder krankhaften Prozess des gleichen menschlichen Organs günstig beeinflussen, also regenerieren. Wir sprechen über die meisten chronischen Krankheiten,
Verschleißerscheinungen und Alterungsprozesse.
Die Herstellung solcher Präparate ist natürlich recht aufwendig. Wegen der relativ hohen Kosten lehnen die Krankenkassen die Bezahlung ab, obwohl jeder älter werdende Mensch eigentlich diese
Therapie braucht.
Der deutsche Prof. Dr. Karl Theurer hat schon vor Jahrzehnten eine Methode entwickelt und mit der Zeit weiter ausgefeilt. Durch ein besonderes Verfahren (sein Patent) werden nur die
regenerierenden "Biomoleküle" (DNA - Ketten) extrahiert und zum wirksamen Medikament gemacht. In entsprechenden Versuchen mit radioaktiv markierten Isotopen ist dann nachgewiesen, dass die
wirksamen "Biomoleküle" im menschlichen Körper auch zu dem Organ hinwandern, von welchem sie im Tier stammen. Allergische oder irgendwie schädliche Wirkungen sind bei dieser Methode absolut
ausgeschlossen.
Bachblütentherapie
Bei der Bach-Blütentherapie handelt es sich um ein in den
1930er Jahren von dem englischen Arzt Edward Bach (* 1886 - † 1936) entwickeltes alternatives Heilverfahren. (Der Name hat also nichts mit einem Bach im Sinne eines Gewässers zu tun.)
Die Bach-Blütentherapie wird dem Bereich der alternativmedizinischen Behandlungsmethoden zugeordnet. Die Bach-Blütentherapie zielt nicht direkt auf körperliche Erkrankungen, sondern soll eine
Harmonisierung von Gedanken und Gefühlsmustern bewirken, laut Bach die Grundlage für einen gesunden Körper.
Ein Ziel von Bach war es, mit dieser Methode auch Laien anzusprechen, die nach seiner Vorstellung die Bach-Blüten in ihrem Haushalt zur Selbsthilfe vorrätig haben sollten. Laut Edward Bach haben
pflanzliche Heilmittel "die Kraft, die Schwingungsfrequenz in unserem Körper zu erhöhen und so mit der spirituellen Energie in Kontakt zu bringen, die unseren Körper und Geist reinigt und die
Heilung bringt".
Die Bach-Blütentherapie basiert auf der Annahme, dass jeder körperlichen Krankheit eine seelische Gleichgewichtsstörung voraus geht. Bach postulierte zwölf "Seelenzustände" (Ängstlichkeit, Ärger,
Kummer ...), denen zwölf von ihm entwickelte "Blütenessenzen" zugeordnet sind. Diese negativen Gemütszustände - von ihm als "Irrtümer" bezeichnet - manifestierten sich in körperlichen
Symptomen.
Eine Heilung solle durch die Umwandlung dieser negativen Gemütszustände in "Tugenden" erreicht werden. Unterstützt werde diese Umwandlung von der Anwendung entsprechender Blütenessenzen, die
regulierend einwirkten.
Lichttherapie
Die Lichttherapie ist ein von der wissenschaftlichen Medizin
anerkanntes Verfahren zur Behandlung von Depression und damit mit Stress verbundenen Schlafstörungen. Neuere Untersuchungen beschäftigen sich mit dem Zusammenhang von Lichttherapie und
circadianen Rhythmen. Zum Beispiel mit der Kombination von Lichttherapie und Schlafentzugstherapie (sog. Wachtherapie) und der Schalfphasenvorverlagerung.
Ein bedeutsamer biologischer Vorgang scheint zu sein, dass besonders in der zweiten Nachthälfte Melatonin im Gehirn produziert wird. Melatonin wird mit einer depressiogenen Wirkung in Verbindung
gebracht. Wird die Lichttherapie unmittelbar nach dem morgendlichen Aufwachen angewandt, also möglichst früh, dann wird die Produktion von Melatonin beendet bzw. Melatonin abgebaut, so dass es zu
einem positiven Stimmungsumschwung kommt. Anders als früher angenommen, scheint es daher wichtig, die Lichttherapie nicht irgendwann vormittags, sondern möglichst gleich nach dem Aufstehen
anzuwenden.
Empirisch am besten gesichert und uneingeschränkt anerkannt ist die Lichttherapie bei der saisonal bedingten Depression, die auch als "Winterdepression" bezeichnet wird. Es gibt neuerdings aber
immer mehr Daten, die dafür sprechen, dass die Lichttherapie bei allen Formen der Depression wirksam ist.
Wirksam ist normales weißes Licht, das dem Spektrum des Sonnenlichts entspricht. Natürlich muss kein künstliches Licht (Lichttherapielampe) verwendet werde. In Studien zeigt sich aber, dass der
Mensch heute sich zu wenig im Freien aufhält, um sich der genannten Lichtmenge auszusetzen.
Nachgewiesen ist auch, dass das Tageslicht den Abbau von Melatonin steuert.
Schmerztherapie
Die Erkenntnis, dass chronische Schmerzen eigenen
Krankheitswert erlangen können und besondere Behandlungsformen und -einrichtungen erfordern, hatte in den USA bereits in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zur Gründung der ersten
Schmerzklinik geführt.
Als Begründer der modernen interdisziplinären Schmerztherapie gilt der 1994 verstorbene John J. Bonica. In Deutschland gibt es schmerztherapeutische Einrichtungen erst seit den 70er Jahren. Die
erste Schmerzklinik wurde an der Universität Mainz unter Frey von Gerbershagen eingerichtet. Die ersten beiden kassenärztlichen Schmerzpraxen wurden im Januar 1982 in Frankfurt a.M. (Dres.
Flöter) und Hamburg (Dres. Jungck) von Ärzten gegründet, die vorher als Chefärzte an ihren Abteilungen Schmerzambulanzen eingerichtet hatten.
Unterschiede zwischen akuten und chronischen Schmerzen:Akute Schmerzen sind als Warner und als Hinweis zur Diagnose der zugrunde liegenden Krankheit sinnvoll und besitzen somit eine wichtige
biologische Funktion. Sie haben eine eindeutige Ursache. Kausale Behandlung führt meist dazu, dass die Schmerzen nachlassen und nach einer gewissen Zeit, für die es Erfahrungswerte gibt,
verschwinden.
Chronischer Schmerz überdauert diesen zu erwartenden Zeitraum, in dem normalerweise eine Heilung stattfindet. Bei den betroffenen Patienten ist festzustellen, dass es für dieses Überdauern der
Schmerzen mehrere ursächliche und perpetuierende Faktoren gibt, die sich immer im somatischen, psychischen und sozialen Bereich finden oder zumindest vermuten lassen.
Die Behandlung muss zusätzlich zur Behebung der Ursache auch die Linderung oder Beseitigung der Folgen mit berücksichtigen. Chronischer Schmerz kann zu einer eigenständigen Schmerzkrankheit
werden. Die Schmerzen haben dann ihre Leit- und Warnfunktion verloren und sich zu einem eigenständigen Krankheitsbild entwickelt.
Diese Schmerzkrankheit ist neben den organischen auch durch die konsekutiven (daraus folgenden) psychosozialen Veränderungen und weitere Folgeschäden definiert, und sie bestimmt das ganze Leben
des Patienten mit seinen sozialen Beziehungen.
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